Projekte

Der Stiftungsbereich Bethel.regional ist sowohl Initiator als auch Partner zahlreicher Projekte. Zum Teil handelt es sich dabei um Forschungsprojekte mit weiteren Projektpartnern wie etwa beim Projekt "Wohnen selbstbestimmt!". Die Ergebnisse solcher Projekte, an denen auch Klientinnen und Klienten mitwirkten, fließen unmittelbar in unsere tägliche Arbeit ein. Andere Projekte sind vielmehr als ein Angebot für unsere Klientinnen und Klienten zu verstehen - wie zum Beispiel die "Bethel BAND CAMPS", ein aufsuchendes Musikprojekt.

Interaktive Kunstausstellung Würde

 

Bethel.regional holt Kunstausstellung Würde im Westfalenpark

Was genau ist Würde? Wo begegnet uns Würde? Wie leben wir würdevoll miteinander? Um diese und weitere Fragen geht es in der Ausstellung „Würde“ vom
21. Juni bis 31. Juli 2022 im Dortmunder Westfalenpark.

 

WAS BISHER GESCHAH ...

Vom 10. bis zum 23. März 2022 im Depot in Dortmund

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Das ist der Anspruch, wie er in Artikel 1, Absatz 1 des Grundgesetzes formuliert ist. Die Wirklichkeit sieht dagegen häufig anders aus – vor allem für Menschen mit Behinderungen.

Die Wanderausstellung mit dem Titel: „Würde – eine interaktive Kunstausstellung in Bild und Tat“, konzipiert von Yvonne Salzmann in Verbindung mit der Initiative Würdekompass, wurde 2019 erstmalig in Braunschweig umgesetzt.

Das Anliegen des Projekts ist es, ein Bewusstsein für ein würdevolles Miteinander zu entwickeln und es durch Kunst und Beteiligung sicht- und erlebbar zu machen.

Die Stiftung Bethel hat unter der Projektleitung von Esther Vergara das Projekt durch künstlerische Teilprojekte erweitert. In Kooperation mit Künstlerinnen und Künstlern wurden Workshops angeboten, in denen Klientinnen und Klienten Arbeiten zum Thema „Würde“ angefertigt haben. Diese werden die Ausstellung ergänzen. Beteiligt haben sich Menschen mit Behinderungen, mit Suchtproblematiken und mit psychischen Erkrankungen.

Gefördert wird die Umsetzung der künstlerischen Teilprojekte und der Ausstellung durch die „Aktion Mensch“.

Was erwartet Sie?

Es werden 20 Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland ihre jurierten Arbeiten zum Thema "Würde" zeigen: Malerei, Zeichnungen, Fotografie, Film, Objekte und Installationen. Dies ist ein fester Bestandteil und bildet die Basis der Wanderausstellung.

In den Workshops mit den Klientinnen und Klienten sind weitere Kunstwerke, wie fotografische Arbeiten, Installationen und vieles mehr entstanden, welche ebenfalls im Rahmen der Ausstellung gezeigt werden. Das ist der wachsende und immer neue Teil des Projektes der Wanderausstellung, bereichert, durch die vor Ort lebenden Menschen.

Auch sind die Besucherinnen und Besucher der Ausstellung eingeladen das Thema aufzunehmen. Es werden Möglichkeiten angeboten dieses Projekt aktiv mitzugestalten. Wie zum Beispiel eine Rollstuhltour, um ein Gefühl für die Perspektive (wie wirken Bilder an den Wänden, wenn sie nicht auf Augenhöhe hängen) und Herausforderungen im Alltag eines Rollstuhlfahrers/ einer Rollstuhlfahrerin zu bekommen oder Spiegelportraits mit der Frage 'Gehe ich würdevoll mit mir selbst um?'. Das sind nur zwei Beispiele aus einer großen Bandbreite von Beteiligungsmöglichkeiten, die im Flyer und auf der Internetseite mit Datum und Uhrzeit bekanntgegeben werden.

Wir möchten gemeinsam mit Ihnen die Würde auf ganz vielfältige Art (wieder-) entdecken.

Website:

Interaktive Kunstausstellung Würde

Erste Werke

Die Postkarten haben Klientinnen und Klienten in einem ersten Designworkshop unter Anleitung eines Grafikdesigners erstellt. Sie weisen auf die Ausstellung hin.

Die Fotografien entstanden im Rahmen eines weiteren Teilprojekts, das unter Anleitung von Dagmar Lippok und Jens Sundheim des Künstlerhauses Dortmund stattfand.

PROJEKTE

  • In Begegnung mit sich selbst kommen

FOTOPROJEKT - Yvonne Salzmann

  • JUWEL

FOTOPROJEKT - Dagmar Lippok, Jens Sundheim (Künstlerhaus Dortmund)

  • Würde-Postkarten

DESIGNPROJEKT - Frank Linke

  • Mit Schattenbildern zum Sein in Würde

WORKSHOP - Sibylle Reichel

  • Helden meiner Kindheit

FOTOPROJEKT - Karsten Thormaehlen

  • Was braucht ein Mensch für ein würdiges Dasein

WORKSHOPRAUMOBJEKT - Beate Maria Wörz

  • Toilette der Würdelosigkeit

INSTALLATION - Klienten aus den Bereichen Haus Langestraße und Haus Waldenburgerstraße in Castrop-Rauxel

Wohnen selbstbestimmt!

Die meisten Menschen mit Behinderungen wollen wohnen wie alle anderen Menschen auch.

Dafür setzen wir uns in Bethel.regional ein.

Zur Website von dem Projekt "Wohnen selbstbestimmt!"

Logo: Wohnen Selbstbestimmt! inklusiv individuell im Quartier

Wahlmöglichkeiten sichern

Bethel.regional hat gemeinsam mit der Evangelischen Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe ein Projekt entwickelt, das die Selbstbestimmungsmöglichkeiten von Menschen mit komplexer Behinderung und pflegerischem Unterstützungsbedarf verbessern will.

Das wesentliche Ziel liegt in der Verbesserung der Wahl des Wohnsettings für diesen Personenkreis, denn auch Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf sollen stärker als bisher wählen können wie sie wohnen und leben möchten.

Zur Website von dem Projekt "Wahlmöglichkeiten sichern!"

Logo: Wahlmöglichkeiten sichern!

Wie wohnen

Ziel des Projektes WiEWohnen ist, empirisch begründete Standards für unterschiedliche Wohnunterstützungsangebote zu definieren, um schließlich die individuelle Passgenauigkeit der Angebote zu verbessern.

Zur Website von dem Projekt "Wie wohnen"

Logo: WiEWohnen Wirksamkeit der Eingliederungshilfe Wohnen für Menschen mit seelischen Behinderungen

Bethel BAND CAMPS

Bei den „Bethel Band Camps“-Projekten handelt es sich um einen aufsuchenden Musik-Workshop, bei dem sich die Teilnehmenden zu einer Band zusammenfinden und mit Hilfe der Projektmitarbeiter einen eigenen Song schreiben, einproben und mit professionellem Aufnahmeequipment aufnehmen. Das Projekt ist 2021 nach drei erfolgreichen Jahren ausgelaufen.

Zur Website von dem Projekt "Bethel Band Camps"

Logo: Bethel Band Camps Musikprojekte unterwegs