Eine Hand voll Erde (IGA 27)

2027 findet die Internationale Gartenausstellung (IGA) im Ruhrgebiet statt. Das Motto der IGA lautet: Wie wollen wir in Zukunft leben?
Die IGA präsentiert eine lebenswerte Zukunft in der Region mit fünf Zukunftsgärten in verschiedenen Städten.

Bethel.regional beteiligt sich an der IGA mit dem Projekt „Eine Hand voll Erde“, das von der Aktion Mensch unterstützt wird und bietet interessierten Menschen aus dem Ruhrgebiet die Möglichkeit, sich inklusiv mit den Themen Nachhaltigkeit, Natur und Garten zu beschäftigen. Ein barrierefreies, zukunftsfähiges Gartenkonzept wird entwickelt und im Rahmen der IGA präsentiert.

Projektzeitraum:
2023 - 2027

Sie wollen mitmachen? Sie haben Fragen? Melden Sie sich gerne!

Ihre Ansprechpartnerin und Projektkoordinatorin:

Silke Wunsch
Bethel.regional
Oberfeldstraße 15
44357 Dortmund
Mobil: 0151/15232434
Email: silke.wunsch@bethel.de

Diese Seite wird ständig aktualisiert

Informationen zum Projekt

Hintergrund und Projektvorhaben

Eine Hand voll Erde - inklusive Auseinandersetzung mit dem Thema Nachhaltigkeit und Garten

Kurzbeschreibung des Projekts:

Die Frage, wie wir in Zukunft leben möchten, soll entlang der Themen Nachhaltigkeit, Klima und Natur am Beispiel der Gärten der am Projekt beteiligten Wohn- und Betreuungsangebote der Stiftung Bethel, Stiftungsbereich Bethel.regional in einem partizipativen Prozess mit den Menschen mit Behinderung und den Mitarbeitenden diskutiert, entwickelt und bearbeitet werden. Das Format der Internationalen Gartenausstellung 2027 (IGA) bietet dabei den strukturellen Rahmen zur Zielerreichung. Das abstrakte Thema Nachhaltigkeit soll konkret erfahrbar auf das unmittelbare Lebensumfeld und den Bereich Garten heruntergebrochen werden. Im Sinne der sozialen Nachhaltigkeit gilt Inklusion als ein Zukunftsziel. Das Projekt richtet sich dabei generationsübergreifend an Menschen mit verschiedenen Behinderungen, mit psychischen Erkrankungen und an wohnungslose Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten in der Stiftung Bethel (Region Ruhrgebiet/Dortmund) und auch an alle garteninteressierten Menschen mit Behinderung in den Sozialräumen Dortmunds.

Die Teilnehmenden werden teilweise ambulant/stationär betreut und sind sehr heterogen im Hinblick auf Alter, Einschränkung und Ressourcen, was sich u.a. auch durch sehr unterschiedliche Bedürfnisse und Voraussetzungen bei der Nutzung der Gärten und Außengelände in denen sie leben, zeigt. Im Projekt werden insofern auch sehr individuelle Möglichkeiten entwickelt, wie mit der Zielgruppe ein inklusiver Garten konkret ausgestaltet werden kann. Erste Antworten auf die Frage, wie wir in Zukunft leben möchten, werden dann im gärtnerischen Umfeld einiger Einrichtungen umgesetzt. Dieser Teil des Projektes bezieht sich auf das Format „Mein Garten“, welches innerhalb der IGA die Gärten der beteiligten Institutionen und Einrichtungen meint. Am Ende des Projekts sollen die Ergebnisse im Format „Zukunftsgarten-Dortmund“ der IGA vorgestellt werden, das u.a. der Frage „Wie wollen wir morgen leben?“ nachgeht.

Auf dem Ausstellungsgelände wird unter Mitwirkung der Menschen mit Behinderung ein Zukunftsgarten konzipiert, gestaltet und gepflegt, der die Ergebnisse des Projekts der Öffentlichkeit zugänglich macht. Durch die Einbindung in die IGA werden Bedürfnisse und Lösungsansätze sowie Kompetenzen der Zielgruppe in Bezug auf Natur und Nachhaltigkeit sichtbar. Die Mitwirkenden werden Teil der durch die IGA angetriebenen Stadtentwicklung und gestalten so aktiv ihren Sozialraum mit.

Projektzeitraum: 29.09.2023 bis 31.12.2027 (Teilnahme an der IGA)

Zielgruppe

Das Projekt richtet sich generationsübergreifend an Menschen mit verschiedenen Behinderungen, mit psychischen Erkrankungen sowie an wohnungslose Menschen in besonderen sozialen Schwierigkeiten in der Stiftung Bethel (Region Ruhrgebiet/Dortmund) und auch an alle garteninteressierten Menschen mit Behinderung im Sozialraum Dortmund.  

Projektteam

Projektkoordination

  • Silke Wunsch, v. Bodelschwinghsche Stiftungen Bethel, Stiftungsbereich Bethel.regional

Projektleitung

  • Aleksandra Sommerrey, Regionalleiterin Bethel.regional
  • Thomas Bohne, Regionalleiterin Bethel.regional  
Projektpartner
  • IGA-Gesellschaft (www.iga2027.ruhr)

  • Aktion Mensch

  • Fachhochschule Dortmund, Fachbereich Angewandte Sozialwissenschaften: Studierenden des Studiengangs Soziale Arbeit werden im Rahmen von Lehrprojekten gemeinsam mit Nutzenden des IGA-Gartens Angebote und Aktionen entwickeln und durchführen. Im Fokus stehen dabei Aspekte der partizipativen Angebotsentwicklung, der sozialen und sprachlichen Barrierefreiheit sowie die Bedeutung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Behindertenhilfe.
    Begleitet werden die Lehrprojekte von Prof.in Dr. Stefanie Kuhlenkamp (Lehrgebiet Soziale Teilhabe und Inklusion).