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Haus Neuer Kronocken

Hagen

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Ankommen - Bestandsaufnahme – Stärken erkennen
Zukunft planen - Isolation überwinden

Unsere Einrichtung und ihr Umfeld

Das Haus Neuer Kronocken gehört zum Heimathof Ruhr, den drei sozialtherapeutischen Einrichtungen im Ruhrgebiet, die sich in einem gemeinsamen Verbund den Belangen wohnungsloser – oder von Wohnungslosigkeit bedrohter – Männer und Frauen widmen, die unter eine Alkohol- oder Drogenabhängigkeit leiden.

 Die drei Standorte sind:

 

Die drei Standorte zeichnen sich durch ihre zentrale Lage, Einkaufsmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe und eine gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr aus.  

Das Haus Neuer Kronocken liegt in einer gewachsenen Nachbarschaft in Hagen-Hohenlimburg. Das Zentrum von Hagen ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell zu erreichen. Zudem gibt es eine gute Anbindung an die Autobahn.

Fachliche Schwerpunkte

Unser Angebot richtet sich an

wohnungslose und von Wohnungslosigkeit bedrohte Männer und Frauen in besonderen sozialen Schwierigkeiten mit einer Abhängigkeitserkrankung.

Die stationäre Therapie im Haus Neuer Kronocken eröffnet Menschen, die in mehrfacher Hinsicht benachteiligt sind, die Aussicht auf dauerhafte Abstinenz und ein weitgehend selbstbestimmtes Leben in einer eigenen Wohnung oder einer Einrichtung der Eingliederungshilfe. Die enge Verknüpfung von Assistenz und Therapie an der Schnittstelle zwischen Wohnungslosen- und Suchtkrankenhilfe soll darüber hinaus der »Übergang« in andere »Hilfesysteme« erleichtern und die Motivation zur Nutzung komplementärer Angebote (Betreutes Wohnen etc.) fördern.

Um Wohnungslosigkeit zu überwinden oder abzuwenden und die Folgen oftmals langjähriger Arbeitslosigkeit abzumildern, nehmen neben der Sozialtherapie insbesondere die Arbeitstherapie und das Training hauswirtschaftlicher Fertigkeiten breiten Raum ein. Die Förderung grundlegender Kompetenzen (Haushaltsführung, Kontoführung, Köperpflege etc.) soll den Klienten die eigenverantwortliche Bewältigung alltäglicher Aufgaben und die Teilhabe am (Arbeits-)leben ermöglichen.

Nachgehende Hilfen können den zwölf- bis 18-monatigen Aufenthalt in der stationären Einrichtung ergänzen, um den Neustart in einer eigenen Wohnung zu erleichtern.

Die ersten Schritte zur Aufnahme bereiten neben Beratungsstellen und gesetzlichen Betreuern insbesondere die Sozialdienste der Krankenhäuser und Kliniken vor.

 

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Unser Wohnangebot

Unsere Einrichtung bietet
12
Plätze:
davon
9
Einzelzimmer
davon
3
Apartments mit eigener Küche und Bad
  • 10 weitere Plätze in Einzel-, Paarwohnungen und Wohngemeinschaften
Unsere Räumlichkeiten sind nicht barrierefrei.

Zu unserem Wohnangebot gehören außerdem:

  • Räume für Freizeit- und Gemeinschaftsaktivitäten
  • Garten mit Außenterrasse
  • Gemeinschaftsküchen

Personal

Sie werden unterstützt und begleitet durch Fachpersonal aus pflegerischen und/oder pädagogischen Berufsfeldern. Zusätzlich werden Nicht-Fachkräfte eingesetzt.
Weitere Fachkräfte/Qualifikationen:
  • Arbeits- und Suchttherapeuten
  • Diplom-Psychologe

Je nach Bedarf werden weitere medizinische, psychologische und andere therapeutische
Fachkräfte hinzugezogen.

Leistungen

Wir erbringen Unterstützungsleistungen gemäß:

  • § 67 ff. SGB XII

Das Unterstützungsangebot im stationären Rahmen umfasst:

  • Assistenz, Förderung und Begleitung auf der Grundlage einer individuellen Hilfeplanung
  • Wir unterstützen Sie bei der Inanspruchnahme der medizinischen Versorgung durch niedergelassene Fachärzte und örtliche Kliniken sowie therapeutische Leistungen auf der Grundlage ärztlicher Verordnung durch örtlichen Anbieter.
  • Arbeitstherapie/Arbeitserprobung (Praktikum in Betrieben, Vorbereitung einer Bewerbung etc.)
  • Assessment und Diagnostik (Komorbidität, Sozialanamnese, Verhaltensanalyse etc.)
  • Beratung (Einrichtung einer Betreuung, Leistungsansprüche, Schuldenregulierung etc.)
  • Hilfeplanung (Aufklärung über Angebote, Zielvereinbarung etc.)
  • Krisenintervention (Rückfälligkeit, Suizidalität etc.)
  • Pädagogische Maßnahmen (Freizeit, Sport etc.)
  • Psychoedukation (Ernährung, Nebenwirkungen medikamentöser Behandlung etc.)
  • Suchttherapie (Aktivitätenaufbau, Rückfallprävention, »skills training« etc.)
  • Stellvertretende Übernahme (Vergabe verordneter Medikamente etc.)
  • Training hauswirtschaftlicher Fertigkeiten (Einkaufen, Kochen, Zimmerreinigung etc.)
  • Unterstützung (Antragstellung, Arztbesuche, Wohnungssuche etc.)
  • Weitervermittlung (Besuch der Einrichtungen. Kontakt zu Trägern etc.)

Zu unserem Unterstützungsangebot gehören außerdem:

  • Hilfe beim Erhalt und Aufbau von Kontakten
  • Angebote zur Tagesgestaltung
  • Freizeitgestaltende Angebote


Es besteht eine enge Zusammenarbeit mit

Behörden, Betrieben, Beratungsstellen und Therapieeinrichtungen, Kliniken und ÄrztInnen in den jeweiligen Orten sowie Vernetzung mit Einrichtungen und Diensten des Stiftungsbereichs Bethel.regional.

Haus Neuer Kronocken, Hagen, Bethel.regional
Haus Neuer Kronocken, Hagen, Blick auf die Terrasse, Bethel.regional

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