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Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation, Bethel

Bielefeld

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Sich mitteilen zu können, ist die zentrale Voraussetzung zur Selbstbestimmung, Teilhabe und Inklusion.

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Wo Sie uns finden...

Die Beratungsstelle Unterstützte Kommunikation in der Trägerschaft der Stiftung Bethel ist eine offene Beratungsstelle für Bürgerinnen und Bürger aus Bielefeld und Umgebung.

Sie finden uns in der Ortschaft Bethel.

Die Beratung erfolgt klientenzentriert und firmenunabhängig.

 

Was ist Unterstützte Kommunikation?

 

Unterstützte Kommunikation (UK) ist der Oberbegriff für alle pädagogischen oder therapeutischen Maßnahmen zur Erweiterung der kommunikativen Möglichkeiten von Menschen, die nicht oder kaum über Lautsprache verfügen.

Unterstützte Kommunikation beinhaltet

  • den Ausbau körpereigener Kommunikationsformen (Mimik, Gestik, Gebärden, Blickbewegungen, etc.),
  • den Einsatz nichtelektronischer Kommunikationshilfen (Kommunikationstafeln, ICH-Bücher, Symbole, etc.),
  • und die Verwendung elektronischer Kommunikationshilfen (z.B. einfache oder komplexere Sprachausgabegeräte)

 

Wer kann unser Angebot nutzen?

Angesprochen sind Menschen jeden Alters, die aufgrund ihrer Beeinträchtigungen nicht oder nur in geringem Maße lautsprachlich kommunizieren und Lautsprache verstehen können.

Dazu gehören insbesondere Menschen mit

  • angeborenen Behinderungen (z. B. Cerebralparese, geistige Behinderung)
  • erworbenen Beeinträchtigungen (z. B. Schädelhirntrauma, Schlaganfall)
  • fortschreitenden Erkrankungen (z. B. Muskeldystrophie, Multiple Sklerose, Amyotrophe Lateralskerose)
  • altersbedingten Beeinträchtigungen (z. B. Demenz)
  • akuten Erkrankungen (z. B. beatmete Patienten).

Unser Angebot für Sie

... ist interdisziplinär ausgerichtet und beinhaltet sprachtherapeutische, psychologische und heilpädagogische Kompetenzen für:

  • Individuelle Diagnostik und Beratung
  • Beratung der Bezugspersonen und des Umfeldes
  • Auswahl und Anpassung geeigneter Kommunikationssysteme
  • Hinweise zum Einsatz körpereigener Kommunikationsformen (z. B. Gebärden, Gesten, Mimik)
  • Unterstützung bei der Erstellung nichtelektronischer Hilfsmittel (z. B. Kommunikationstafeln, ICH-Bücher)
  • Erprobung von elektronischen Kommunikations- und Ansteuerungshilfen
  • Implementierung und Überprüfung des Beratungsangebotes im häuslichen / beruflichen Umfeld
  • Herstellung von Kontakten zu Hilfsmittelfirmen
  • Fortbildungen, Informationsveranstaltungen,
  • Fachtagungen
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